APY-Rechner
Rechnen Sie zwischen APR (Jahreszins) und APY (Effektiver Jahreszins) um, um die tatsächliche Rendite Ihrer Anlagen zu verstehen.
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Zinseszinshäufigkeit
Vergleich der Zinseszinshäufigkeit
Sehen Sie, wie derselbe APR je nach Zinseszinshäufigkeit unterschiedliche APY-Werte ergibt:
| Häufigkeit | APY | Differenz zu jährlich |
|---|---|---|
| Jährlich (1/Jahr) | 5.00% | — |
| Halbjährlich (2/Jahr) | 5.0625% | +0.0625% |
| Vierteljährlich (4/Jahr) | 5.0945% | +0.0945% |
| Monatlich (12/Jahr) | 5.1162% | +0.1162% |
| Wöchentlich (52/Jahr) | 5.1246% | +0.1246% |
| Täglich (365/Jahr) | 5.1267% | +0.1267% |
| Kontinuierlich | 5.1271% | +0.1271% |
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Was ist der Unterschied zwischen APR und APY?
Wenn Sie Zinssätze sehen, werden Sie auf zwei Begriffe stoßen: APR und APY. Das Verständnis des Unterschieds kann Ihnen Geld sparen und Ihnen helfen, klügere finanzielle Entscheidungen zu treffen.
APR (Annual Percentage Rate / Nominalzins) ist der einfache, nominale Zinssatz auf Jahresbasis. Er berücksichtigt keine Zinseszinsen – es ist nur der Basiszins.
APY (Annual Percentage Yield / Effektiver Jahreszins) ist die tatsächliche Rendite, die Sie nach Berücksichtigung der Zinseszinsen erhalten (oder zahlen). Er zeigt Ihnen das wahre Bild.
Denken Sie daran: APR ist das, was Banken bewerben, APY ist das, was Sie tatsächlich bekommen.
Vergleichen Sie bei Sparkonten immer den APY, nicht den APR. Ein höherer APY bedeutet mehr Geld für Sie!
Die APY-Formel
Die Formel zur Umrechnung von APR in APY lautet:
Wobei:
- r = APR (als Dezimalzahl, z.B. 0,05 für 5%)
- n = Anzahl der Zinsperioden pro Jahr
Bei kontinuierlicher Verzinsung:
Beispiel: Ein Sparkonto bietet 5% APR mit monatlicher Verzinsung:
- APY = (1 + 0,05/12)^12 - 1
- APY = (1,004167)^12 - 1
- APY = 5,116%
Diese zusätzlichen 0,116% sind der Vorteil des Zinseszinseffekts!
Warum die Zinseszinshäufigkeit wichtig ist
Je häufiger die Zinsen berechnet werden, desto höher wird Ihr APY. So verhält sich derselbe APR von 5% bei verschiedenen Zinseszinshäufigkeiten:
| Häufigkeit | Perioden/Jahr | APY |
|---|---|---|
| Jährlich | 1 | 5,000% |
| Halbjährlich | 2 | 5,063% |
| Vierteljährlich | 4 | 5,095% |
| Monatlich | 12 | 5,116% |
| Täglich | 365 | 5,127% |
| Kontinuierlich | ∞ | 5,127% |
Beachten Sie, dass tägliche und kontinuierliche Verzinsung nahezu identisch sind. Der Unterschied ist bei höheren Zinssätzen wichtiger.
Praxisbeispiele
Sparkonten: Die meisten Banken bewerben APY für Sparkonten, weil er besser aussieht. Ein APY von 4,50% bedeutet, dass Sie tatsächlich 4,50% auf Ihr Geld über ein Jahr verdienen.
Kreditkarten: Kreditkartenunternehmen bewerben oft APR, weil er niedriger aussieht. Ihre 24% APR Kreditkarte mit täglicher Verzinsung kostet Sie tatsächlich 26,82% APY!
Hypotheken: Hypothekenzinsen werden typischerweise als APR angegeben. Bei monatlicher Verzinsung kostet eine 7% APR Hypothek tatsächlich 7,23% APY.
Vergleichen Sie beim Geldleihen APYs, nicht APRs. Kreditgeber bewerben oft APR, weil er niedriger erscheint als die tatsächlichen Kreditkosten.
Häufige Fehler vermeiden
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APR direkt mit APY vergleichen – Es sind unterschiedliche Kennzahlen. Konvertieren Sie immer in denselben Typ, bevor Sie vergleichen.
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Zinseszinshäufigkeit ignorieren – Zwei Konten mit demselben APR, aber unterschiedlicher Zinseszinshäufigkeit, ergeben unterschiedliche Renditen.
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Gebühren vergessen – Einige Konten haben Gebühren, die Ihre Renditen schmälern. Ein höherer APY mit Gebühren kann schlechter sein als ein niedrigerer APY ohne Gebühren.
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Annehmen, dass häufiger = immer besser – Der Unterschied zwischen monatlicher und täglicher Verzinsung ist normalerweise minimal.
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Das Kleingedruckte nicht prüfen – Aktions-APYs erfordern oft Mindestguthaben oder haben zeitliche Begrenzungen.
Tipps zur Maximierung Ihrer Renditen
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Vergleichen Sie APY, nicht APR – Vergleichen Sie beim Einkaufen von Sparkonten oder CDs immer den APY.
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Verstehen Sie Ihre Kreditkosten – Konvertieren Sie beim Leihen den APR in APY, um die wahren Kreditkosten zu verstehen.
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Prüfen Sie die Zinseszinshäufigkeit – Fragen Sie Ihre Bank, wie oft die Zinsen berechnet werden.
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Erwägen Sie Hochzins-Sparkonten – Online-Banken bieten oft APYs, die 10-20 mal höher sind als bei traditionellen Banken.
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Achten Sie auf Aktionszinsen – Einige Konten bieten hohe Einführungs-APYs, die nach einigen Monaten sinken.